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Chronik eines Hamburger Traditionsunternehmen mit einer über 100-jährigen Geschichte

2008

Entwicklung der Weltneuheit Flushline-Glasschiebetür für Schiffe. Mehrere Patente sichern das neue Produkt, eine wetterdichte Glasschiebetür, die im geschlossenen Zustand bündig mit der Außenhaut ist. Erfolgreiche Typenzulassung eines neuen elektrischen Schiebefensters für schwere See.

Dipl.-Ing. Henning Fehrmann (5. Generation) wird zum Geschäftsführer bestellt.

2006

glasschiebetuerEntwicklung des Werkstoffblatts 551 für duktile Kupfer-Legierungen in Zusammenarbeit mit dem TÜV Nord. Konstruktion elektrisch-pneumatisch betriebener Glasschiebetüren für Superyachten. Erstes schlüsselfertiges Projekt — ein vollverglaster Yoga-Raum, inkl. elektrischer Schiebetüren und Schiebedach, der in kürzester Zeit entwickelt, konstruiert, gefertigt und auf das Deck einer Yacht montiert wurde.

2005

Einführung eines Qualitätsmanagement-Systems nach der Erstzertifizierung ISO:9000. Implementierung der 3D-Konstruktionssoftware Solid Works. Neu-Entwicklung elektrischer Schiebefenster für Superyachten.

1999

Einführung eines ERP-Systems zur Steigerung der Effizienz betrieblicher Abläufe. Einsatz moderner CNC-Bearbeitungszentren für die Gussteilbearbeitung.

1983

Als erstes Unternehmen weltweit entwickelt Fehrmann feuersichere Fenster für den Schiffbau (Brandschutzklassen A0 bis A60).

1971

Umzug an den Stenzelring in Wilhelmsburg, der heutigen Mitte von Hamburg. In den Folgejahren Entwicklung des VdTÜV-Werkstoffblattes 469 für duktile Aluminium-Legierungen.

1963

wappen_von_hamburgMit dem Kauf der Betriebseinrichtung der Firma Geyer in Kiel begann die Herstellung von Fenstern aus Profilen. Damit wurde Fehrmann größter Produzent von Spezial-Schiffsfenstern in Deutschland und erreichte in Europa einen großen Marktanteil in diesem Sektor. Weltweiter Export von Schiffsfenstern. Links sehen Sie die Yacht: Wappen von Hamburg, 1955 bei Blohm + Voss.

1953

Erstmalig wurde eine moderne Großyacht, die M/S Christina, komplett mit Fehrmann-Fenstern ausgestattet. Dazu gehörten sogar vertikale, wasserdruckdichte Schiebefenster wie auf der M/S Christina. Eine Pionierleistung auf dem weltweiten Markt.

1946

Herstellung von Produkten wie Tassen und Löffel, die nach dem 2. Weltkrieg zur Versorgung der Mitarbeiter als Tauschartikel gegen Kartoffeln aus der Lüneburger Heide genutzt wurden. Aufbau einer Maschinenhalle, in der bis zu 200 Fachkräfte tätig waren.

1922

Fertigstellung eines dreigeschossigen Kontors. Dieses wurde als einziges Gebäude im 2. Weltkrieg nicht zerstört. Nach der Inflation begann Kurt Fehrmann das Exportgeschäft aufzubauen, das noch heute einen Großteil des Geschäftes darstellt.

1902

Als die Werft Blohm + Voss selbst eine Schwermetallgießerei einrichtete, beschloss Eduard Fehrmann mit der Herstellung von Schiffsfenstern zu beginnen und richtete eine mechanische Werkstatt sowie eine Schlosserei ein. Seitdem gelten Schiffsfenster von Fehrmann als Markenprodukte höchster Qualität. Auf dem Foto sehen Sie die alte Schlosserei mit Trasmissionsantrieb für alle Maschinen.

1895

Im Jahre der Eröffnung des Nord-Ostsee-Kanals gründeten der pensionierte Oberinspektor der Hamburg-Amerika-Linie, Kapitän Nicolai Petersen Fehrmann (links) und sein Sohn, Eduard Fehrmann (rechts), die OHG N. Fehrmann + CO. Die Gründer pachteten ein Gelände im Hamburger Freihafen und belieferten die ansässigen Schiffswerften und Reparaturbetriebe mit Metallguss-Produkten.